Bensberg/Kriegerdenkmal 1882
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| Das Kriegerdenkmal des (ehemaligen) Kreises
Mülheim für die Gefallenen der Einigungskriege 1864, 1866 und
1870/71 wurde nach einem Entwurf des Königsberger Bildhauers Friedrich Reusch geschaffen und am 25.
Juni 1882 vor der Einfahrt zum Areal des Bensberger Schlosses, in dem seit
1840 Kadetten erzogen und ausgebildet wurden,
feierlich enthüllt. Umgeben war das Denkmal von einem kunstvollen,
schmiedeeisernen Gitter, zu beiden Seiten des Denkmals waren zwei
Mörser platziert.
Der rote Steinsockel, auf dem eine Figurengruppe „Victoria,
den stürmenden Krieger schützend“ darstellt, ist längst seiner
Schmuckattribute beraubt: Oberhalb der in den Stein gemeißelten
Widmungsinschrift DEN LEBENDEN ZUR ERINNERUNG / war eine bronzene stilisierte Kaiserkrone, von Lorbeerzweigen umgeben, befestigt. Unter der Jahreszahl „1882“ war auf dem Gesims ein Löwenkopf angebracht. An der linken und rechten Seite des Sockels erinnerten Inschrifttafeln aus weißem Marmor an die in den Einigungskriegen gefallenen Söhne der Stadt. Nach dem Zweiten Weltkrieg richtete sich die Belgische Armee im Schloss ein. Das inzwischen ohne Metallgitterzaun dastehende Denkmal musste aus verkehrstechnischen Gründen abgebaut werden, konnte aber, um einige Meter seitlich versetzt, wieder aufgestellt werden. Dabei wurde der mehrstufige Unterbau entfernt. Ein Schmierfink anderte den Spruch in: |
[bearbeiten] Kriegsopfer von 1864
- Herm. Hasberg - Merheim
[bearbeiten] Kriegsopfer von 1866
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