Schmelz (Saar)
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Hierarchie
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[bearbeiten] Einleitung
[bearbeiten] Allgemeine Information
[bearbeiten] Politische Einteilung
[bearbeiten] Kirchliche Einteilung/Zugehörigkeit
[bearbeiten] Evangelische Kirchen
[bearbeiten] Katholische Kirchen
[bearbeiten] Geschichte
Schmelz im jetzigen Umfang gibt es erst seit der kommunalen
Neugliederung von 1974. Vorher gab es aber schon die
Bürgermeisterei Schmelz und dann den Amts- bzw. Verwaltungsbezirk
Schmelz, der die selbständigen Gemeinden Dorf (jetzt Dorf im
Bohnental), Gresaubach, Hüttersdorf, Limbach und Schmelz umfasste.
Gresaubach, das seit 1.000 Jahren zum Verband der Schmelzer
Gemeinden gehörte, ist 1974 ausgegliedert und Lebach zugeschlagen
worden. Primsweiler und Michelbach wurden Schmelz zum 01. Januar
1974, aus anderen Verwaltungsbezirken kommend, angegliedert. In
historischer Zeit hatten die Schmelzer Teilgemeinden verschiedene
territoriale Zugehörigkeiten (Lothringen, Dagstuhl, Trier), weshalb
man sie getrennt darstellen musste. Ihre Vergangenheit ist
mittlerweile recht gut erforscht; so gibt es zwei Heimatbücher aus
den Jahren 1973 und 1977 und eine Reihe von Einzelbeiträgen in
verschiedenen Schriften. Aus vielen erwähnenswerten Ereignissen,
welche die Schmelzer Ortsgeschichte grundlegend mitbestimmten,
seien zwei erwähnt: Die Schäden des 30jährigen Krieges und die
erste Industrialisierung nach 1700. Der 30jährige Krieg berührte
Schmelz im Jahre 1632, als Franzosen und Schweden auf ihrer Flucht
nach Westen hier durchzogen. Die Bevölkerung floh in die Wälder und
die Dörfer wurden zerstört. Auch nach Abschluss des Westfälischen
Friedens fand das Gebiet keine Ruhe, weil der Herzog von Lothringen
vom Friedensschluss ausgenommen worden war. Als 1662 die
lothringische Verwaltung auf der Schaumburg erstmalig und auch nur
vorübergehend wieder ihre Arbeit aufnehmen konnte, war die
Bevölkerung in den lothringischen Dörfern, nach den wenigen
erhaltenen Steuerlisten zu schließen, erst wieder auf die Hälfte
der Zahl vor Beginn der Kampfhandlungen angewachsen.
In den anderen Orten wird es nicht anders gewesen sein.
Morden, Hunger und Pest hatten ihr Werk getan. Nach 1701 lässt sich
im Schmelzer Raum eine wahre Bevölkerungsexplosion feststellen. Sie
geht auf die Errichtung eines Hüttenwerkes in der Meierei Bettingen
(auf Außener Bann) zurück. Diese Hütte, zuletzt als Werk der
Dillinger Hütte bis 1868 betrieben, ist im allgemeinen Bewusstsein
noch lebendig. Es gibt noch den Ortsteil Schmelz, der 1936, wie
schon erwähnt, der ersten Großgemeinde und jetzt auch der
Neugliederungsgemeinde den Namen gab. Die Bettinger Hütte war
zeitweise größer als das Dillinger Werk.
Ihre Lage an der Prims war von der Rohstoffbereitstellung her -
Gresaubacher, Außener und Limbacher Erze, Holz aus den
herrschaftlichen Wäldern, Kalk aus dem Kalkberg und aus dem
Haustadter Tal, Wasserkraft der Prims - recht günstig. Die
Hüttenperiode blieb nicht ohne Einfluss auf die Bevölkerungszahl
und ihre Zusammensetzung. Sie bewirkte den Zuzug von Fremden, die
als Köhler, Erzgräber, Former, Gießer und selbständige Fachleute
von auswärts kamen, in erster Linie aus den belgischen und
luxemburgischen Ardennen sowie aus Lothringen. Die Liste der
Herkunftsorte reicht bis Böhmen.
Die Neubürger mögen die eine oder andere fremde Gewohnheit nach
Schmelz gebracht haben, aber eine richtige Integration mit der
einheimischen Bevölkerung ist wohl nicht eingetreten. Die
Hüttenleute sind nach einer gewissen Zeit wieder weitergewandert.
Die einheimische Bevölkerung hatte sich mittlerweile mit der
fremden Technik vertraut gemacht. Trotzdem zählt heute der eine
oder andere Schmelzer, vielleicht ohne es zu wissen, einen Belgier,
Lothringer, Böhmer oder Tiroler zu seinen Vorfahren.
In den Jahren seit der kommunalen Neugliederung im Saarland ist
Schmelz zu einer Gemeinde zusammengewachsen, die ihre Geschichte
und ihre Tradition kennt und pflegt, wobei die einzelnen Orte ihre
individuellen Besonderheiten bewahren, ohne dass dies der
Annäherung bisher Schaden zugefügt hätte.
Man kann eher sagen, dass den heutigen Schmelzern die Kenntnis
ihrer Vergangenheit zur Kenntnis ihrer und der Identität der
Nachbarn verhilft
[bearbeiten] Genealogische und historische Quellen
[bearbeiten] Genealogische Quellen
[bearbeiten] Bibliografie
[bearbeiten] Genealogische Bibliografie
- Klauck, Lothar; Storb, Gerhard: Einwohner der Pfarrei Bettingen vor 1820 :Aussen, Bettingen, Goldbach, Gresaubach
- Storb, Gerhard: Einwohner der Bürgermeisterei Bettingen : 1820 - 1900 ; Außen, Bettingen, Buprich, Dorf, Gresaubach, Hüttersdorf, Limbach
[bearbeiten] Internetlinks
[bearbeiten] Zufallsfunde
Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man Zufallsfunde. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über tote Punkte in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.
[bearbeiten] Private Informationsquellen- und Suchhilfeangebote
Auf der nachfolgenden Seite können sich private Familienforscher eintragen, die in diesem Ort Forschungen betreiben und/oder die bereit sind, anderen Familienforschern Informationen, Nachschau oder auch Scans bzw. Kopien passend zu diesem Ort anbieten. Nachfragen sind ausschliesslich an den entsprechenden Forscher zu richten.
[bearbeiten] Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis
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| Zugehörigkeit | ![]() |
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| Übergeordnete Objekte |
Saarlouis (1974-01-01 -) (Kreis) |
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| Untergeordnete Objekte |
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| Städte und Gemeinden im Landkreis Saarlouis |
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Städte: Dillingen | Lebach | Saarlouis |

