Spengen

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Hierarchie

Regional > Litauen > Spengen

Regional > Historisches Territorium > Deutschland 1871-1918 > Königreich Preußen > Ostpreußen > Kreis Memel > Spengen


Einleitung

Spengen, oder Stentzel Gail (1782), Stenzel Gayl, 1785 auch Kirwen, 1540 Stanißlaus Gaylus, Kreis Memel, Ostpreußen.

Name

Sowohl Spengen als auch Kirwen sowie der Zusatz Gail sind Spitznamen.

  • preußisch-litauisch "spengti" = tönen, klingen lassen, sausen lärmen, in Saus und Braus leben
  • prußisch „kirwinti“ = schief gehen, merkwürdig laufen
  • lettisch "gaīlis" = Hahn
  • nehrungs-kurisch "gails" = Hahn (Gockel)


Politische Einteilung

1940 ist Spengen ein Dorf in der Gemeinde Dittauen.


Kirchliche Zugehörigkeit

Evangelische Kirche

Spengen gehörte 1912 zum Kirchspiel Kairinn, vor 1904 (1888) allerdings zur Landkirche Memel (Memel Land).

Katholische Kirche

Spengen gehörte 1888 und 1907 zum katholischen Kirchspiel Memel.


Standesamt

Spengen gehörte 1888 zum Standesamt Prökuls und 1907 zum Standesamt Buddelkehmen. Wann die Zugehörigkeit sich wechselte ist noch nicht bestimmt.


Bewohner

Friedhof von Spengen

Die Bilder der zweiten Gallery wurden freundlicherweise von Annelie Stoellger zur Verfügung gestellt. Alle Aufnahmen sind vom September 2010



Verschiedenes

Karten

Spengen auf der Schroetterkarte (1796-1802) 1:50 000
© Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
Siehe links nördlich von Trauben auf der Schroetter Karte 1802, Maßstab 1: 160 000


Spengen im Preußischen Urmesstischblatt 1860
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Spengen im Messtischblatt 0393 Götzhöfen (1910-1940) mit den Gemeindegrenzen von 1938
© Bundesamt für Kartographie und Geodäsie



Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

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