Eutin
Hierarchie
Regional > Bundesrepublik Deutschland > Schleswig-Holstein > Kreis_Ostholstein > Eutin
Name
- Utine, Uthine (11869, Utin (1215), Othin (um 1310), Eutin (nach 1550). Oytin (17. Jhdt)
Landschaftslage
Eutin liegt in der ostholtsteinischen Jungmoränenlandschaft, in einem Talzug zwischen Wasser und sumpfiger Niederung. Eine flache Halbinsel (Höhe 32 m), welche sich von Süden quer in des Tal schiebt, den Kleinen Eutiner See von dem Großen trennend, trug die erste Siedlung. Im Süden des Ortes erhebt sich das Hügelland im Quetschenberg zu 59 m, im Norden im Holstenberg zu 55 m.
Ortsursprung
Vor 1143 namengebender Ort (Hauptort) des Gaues der Wagerwenden. Um 1143 Gründung eines Marktortes durch Adolf II. von Schauenburg und Holstein (* 1128; † 6. Juli 1164), besiedelt mit Holländern. 1156 Anlage eines bischöflichen "Hauses" durch Bischof Gerold von Oldenburg, 1155-63 zugleich Ausbau des Marktes
Stadtgründung
1257 verlieh der Lübecker Bischof Johann II. von Diest dem Olrt lübecker Stadtrecht und errichtete ein nicht mehr vorhandenes Kreuz auf dem Marktplatz.
Stadtsiedlung
Stand 1939: Rechteckige Anlage, Marktplatz mit kleinerem, nördlich angeschlossenen, rechteckigen Kirchplatz, eine von Süden auf den Markt führende Hauptstraße und drei nach den übrigen Himmelsrichtungen an See oder Niederung führende kurze Sackgassen. Östlich der Kirche, auf dem in den großen See vorspringenden Teil der Stadthalbinsel das bischöfliche Schloß. Stadtgrundfläche ohne Schloß 425 x 300 Meter. Michaeliskirche um 1200, neuer Choranbau 1309 für das Kollegiatstift (Niederstift). St. Georgs-Hospital als Stift für Arme 1563 eingerichtet, Neubau 1772 um 1939 Heimatmuseum. Fürstbischöfliches Palais am Markt 1786, Rathaus 1791.
Die mittelalterliche Stadt war von natürlichen Wasserflächen, Niederungen und künstlichen Gräben umgeben und hatte keine Mauern. Sie besaß nur einen Zugang von Süden her, an dem sich das später abgebrochene Lübecker Tor befand. Nach Mitte des 16. Jahrhunderts wurde im Norden ein zweiter Zugang in der Verlängerung der Sackstraße angelegt.
Beginnende Erweiterung der Stadt im 17. Jahrhundert vor den beiden Toren an der nun durchgehenden Hauptstraße. Allseitig stärkere Raumausdehnung seit Mitte des 19. Jahrhunderts. Um 1939 füllt die Stadt die Niederung zwischen den Seen, breitet sich an den Ufern entlang aus und bedeckt die Hügel im Norden teilweise. Schloß von Bischof Johann III. von Tralau (1260-76) begonnen, nach dem Brand von 1689 in späterer Gestalt errichtet. Die Bebauung des äußeren Schloßplatzes erfolgte 1830-40.
Wappen
Datei:Wappen Eutin Kreis Ostholstein Schleswig-Holstein.png Hier: Beschreibung des Wappens -->
Allgemeine Information
Politische Einteilung
Kirchliche Einteilung/Zugehörigkeit
Geschichte
Genealogische und historische Quellen
Genealogische Quellen
In der Adressbuchdatenbank ( http://adressbuecher.genealogy.net ) ist das Adressbuch für Eutin von 1927 abfragbar.
ww
Archive und Bibliotheken
Archive
- Stadtarchiv Eutin auf wwww.archive.schleswig-holstein.de
- Kirchenkreisarchiv Ostholstein - Bereichsarchiv Eutin; siehe auch: Infoheft LKAK: Kirchenkreisarchive in der Nordkirche
Bibliotheken
Internetlinks
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