Bayerische Doktoringenieurpromotionen
Die Liste Promotionen der Doktoren der technischen Wissenschaft wurde zwischen 1902 und 1911 im Ministerialblatt für Kirchen- und Schulangelegenheiten des Königreichs Bayern veröffentlicht. In diesem Projekt wurden ca. 140 Einträge von 1905 bis 1911 erfasst.
Die anderen deutschen Staaten veröffentlichten ihre Listen ausschließlich im Deutschen Reichsanzeiger, welche im DES-Projekt Deutsche Doktoringenieurpromotionen erfasst wurden, Bayern nur bis einschließlich 1904.
Die Bayerischen Doktoringenieurpromotionen ist eines von mehreren Projekten im Rahmen der Hochschulschriften, die Dissertationen und Habilitations-Schriften aus der Zeit um 1900 erfasst. Nach Abschluss des Projekts stehen die Daten außerdem aufbereitet und konsolidiert Wissenschaftlern auf einer externen Plattform zur Verfügung.
Online-Erfassung mit dem DES
Für die meisten Seiten gilt, dass die Scans hauptsächlich irrelevanten Text zeigen. Die Tabelle mit den Dissertationen muss manchmal erst gefunden werden. In der Regel befindet sie sich auf der rechten Seite.
Umfang
Es mussten lediglich 101 Scans erfasst werden, wobei die Scans kleinformatige Seiten mit doppelseitigen Tabellen umfassen. Die meisten Scans sind Doppelseiten. Insgesamt erfassten wir 200 Einträge.
Erfasste Angaben
Relevante biographische Angaben:
- Nachname, Vorname, Geburtsdatum und -Ort, Heimatort
- Schulbildung (wo und wann Reifezeugnis erlangt)
- Studiengang (vorheriges Studium)
- Diplomprüfung (wann welches Diplom erlangt)
Relevante bibliographische Angaben:
- Titel der Dissertation
- Verlag
- Referent und Ko-Referent
- Datum der mündlichen Prüfung und des Diploms
- Prädikat (Note)
Projektbetreuung
- Projektbetreuer
- Michael Rose, PhD
- Projektbegleitendes Thema bitte abonnieren (Klick auf Auswahlmenü, dort "Beobachten" auswählen)
- Kontakt
- Siehe https://des.genealogy.net/doktoringenieure-b/contact
Verfügbare Ausgaben
Die Listen wurden von Amts wegen im Bayerischen Ministerialblatt für Kirchen- und Unterrichtsangelegenheiten veröffentlicht. Erst ab 1910/1911 wurden die Technischen Hochschulen in die seit 1885 bestehenden Jahresverzeichnis der Universitäten (erfasst im Projekt Hochschulschriften) aufgenommen.
Alle Scans wurden durch das Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb basierend auf einer Vorlage in der Bayerische Staats-Bibliothek digitalisiert.