Freiburg im Breisgau/Adressbuch 1950/Wildtal

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Freiburg im Breisgau/Adressbuch 1950
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Wildtal

Die urkundlich nachweisbare Geschichte Wildtals, des damaligen „Wülptal", dieses kleinen schönen Schwarzwald-vortales nordöstlich von Freiburg läßt sich bis ungefähr in die Jahre um 1050 zurückverfolgen. Die kriegerischen Ereignisse in jener Zeit prägten damals den Namen Wildtal.

Nach verschiedentlich gewechselten Grundherrschaften ging Wildtal im Jahre 1815 an das Land Baden über. In dieser Zeit gehörte Wildtal mit seinen damaligen 14 ge¬schlossenen Hofgütern und einzelnen Berghäusem, welche noch zur Burg Zähringen gehörten, kirchenpolitisch zum benachbarten Heuweiler, unterstand aber den Anordnungen des Abtes von Sankt Peter. Die Gemeindeobrigkeit bestand damals aus einem Vogt namens Matthias Geri und den Gerichtsmännern Kaspar Müller und Matthias Flamm.

Im Wandel der Zeiten hat sich Wildital bis heute zu einer Gemeinde von mehr als 500 Seelen entwickelt. Die nähe verschafft zahlreichen Einwohnern einen Arbeitspla und verhilft der Landwirtschaft, ihre Erzeugnisse a^zU setzen. Das heutige Wildtal ist auch durch seine Gastli*" keit weit über die Grenzen der engeren Heimat bekai111 • In der Notzeit des Jahres 1944 fanden weit über tausen Bürger Fredburgs liebevolle Aufnahme dn der Gemein bis sie wieder nach der Stadt zurückkehren konnten, gut geführte Gaststätten, eine davon bei der B betreuen die Gäste aus nah und fern.

Von den Höhen um Wildtal, insbesonders von der Wildtal gehörenden Burgruine Zähringen, genießt ^ einen herrlichen Rundblick weit in die badischen Lande ° hinüber zu den Vogesen.

Wildtal ist ein Hort der Arbeit und des Friedens.