Topographie Holstein 1841/I-Z/041
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- Kleinau
- s. Klenau.
- Kleinbrode
- s. Lütjenbrode.
- Kleinenhörn
- s. Hörn.
- Kleinensee
- s. Lütgensee.
- Kleiner-Kiel
- s. Kiel.
- Kleinhastedt
- s. Lütjenhastedt.
- Klein-Kattwiek
- s. Moorburg.
- Kleinmühlen
- (Lüttmöhl); eine an der Landstraße von Plön nach Eutin liegende Erbpachts-Wassermühle; 3/4 M. südöstlich von Plön; Amt und Ksp. Plön. - Zahl der Einwohner: s. Hohenrade. - Schuldistrict Bösdorf. - Zu dieser Mühle sind folgende Ortschaften zwangspflichtig: Bösdorf, Ober- und Unter-Cleveez, Börnsdorf, Augstfelde, Friedrichshof, Ruhleben, Fegetasche und Sandkathen. - Der jährliche Canon beträgt 133 32 β. - Hinter der Mühle liegt ein kleiner See, Heiden-See genannt. Areal der Stelle: 24 Ton., die Tonne zu 260 Q. R.
- Kleinmühlen
- eine vererbpachtete Korn-Wassermühle, eine Windmühle und 12 Kathen nahe südlich bei Rensefeld, im Fürstenthume Lübek; Amt Kaltenhof; Ksp. Rensefeld. - Zu diesen Mühlen sind der Flecken Schwartau und die Domaine Kaltenhof zwangspflichtig. - Schuldistrict Rensefeld. - Zahl der Einwohner: 130.
- Klein-Nordsee
- s. Nordsee.
- Klein-Neudorf
- s. Neudorf.
- Klein-Nüchel
- s. Nüchel.
- Kleinrade
- s. Rade.
- Kleinweg
- s. Wege.
- Klein-Wisch
- s. Uhrendorferducht.
- Kleiskrug
- s. Schmiedendorf.
- Klenau
- (Kleinau, Clenowe); Dorf im Gute Augustenhof; Ksp. Grube; enthält 3 Halbh. und 9 Kathen. - Schuldistrict Siggeneben. - Areal: 181 Ton., 3 Sch., 28 R., die Tonne zu 240 Q. R. (100 Steuert.) - Der Boden ist ein guter Mittelboden; die Wiesen sind salzgründigt.
- Klenzau
- Dorf 1 M. südwestlich von Eutin, im Fürstenthume Lübek; Amt Eutin, Stifts-District; Ksp. Eutin; enthält 5 Vollh., 4 Kathen und einige Instenstellen. - Schule (34 K.). - Zahl der Einwohner: 157, worunter 1 Schmied, 1 Rademacher, 1 Maurer, 1 Tischler, 2 Schuster und 2 Schneider. - Der hoch liegende Boden ist lehmigt und sehr fruchtbar; die Wiesen sind ebenfalls ausreichend und gut; der Klenzauer-See, welcher ziemlich fischreich ist, gehört einem Hufner. Vormals lag hier eine Wassermühle. - Oestlich von Klenzau ist eine runde Erhöhung mit einem großen Steine, unter welchem, der Sage nach, Einer Namens Peter Muchel begraben sein soll, an den sich viele fabelhafte Sagen knüpfen. - Klenzau ward von dem Bischofe Nicolaus II. Sachau, für 1000 angekauft und zu den bischöflichen Tafelgütern gelegt.
- Klenzauer-See
- s. Klenzau.